NEGZ auf der Smart Country Convention 2026
13. Oktober - 15. Oktober
Die Smart Country Convention ist einer der führenden Kongresse zur Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland.
Das NEGZ ist seit mehreren Jahren institutioneller Partner der Veranstaltung und trägt auch diesmal mit Workshops, Weiterbildungsseminaren und einzelnen Bühneninhalten zur Convention bei.
Bitte beachtet, dass es dieses Jahr keinen NEGZ-Messerundgang geben wird. Unten findest du aber einen Hallenplan mit den Ausstellerständen unserer Mitgliedsorganisationen.
Unsere Sessions & Beiträge
Das Programm wird bis zur Veranstaltung fortlaufend aktualisiert.
Dienstag, 13. Oktober 2026
11:30 – 13:00 Uhr | Wir finden einfach keine Frauen für Panels! Wie können wir das ändern? Bedarfe, Perspektiven, Strukturen von Frauen in der Digitalisierung | Experience Lab 1, Halle 26
Warum sind Frauen in Panels, sichtbaren Rollen und zentralen Positionen der Verwaltungsdigitalisierung weiterhin unterrepräsentiert?
In dem interaktiven Workshop werden anhand anonymisierter Rückmeldungen und Erfahrungswerte aktuelle strukturelle, kulturelle und individuelle Hürden sowie mögliche Maßnahmen und Lösungen diskutiert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden geht es darum, wie Frauen in der Digitalisierung und im Public Sector sichtbarer gemacht und Gleichstellung gefördert werden können. Außerdem wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag beispielsweise eine Speakerinnendatenbank leisten kann.
Dr. Julia Hodapp leitet ein Team zur Digitalisierung der Verwaltung der TH Köln. Sie ist seit Juli 2025 Co-Sprecherin des NEGZ-Forschungsausschusses.
Ihre Leidenschaft ist es, digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung und dem Hochschulsektor zu denken und zu gestalten, mit dem Fokus auf einen ganzheitlichen Organisationsentwicklungsansatz, der die Potenziale von Mitarbeitenden nutzt und fördert und die Twin Transformation von Digitalität und Nachhaltigkeit beinhaltet.
Ihre berufliche Expertise basiert auf ihrer langjährigen Erfahrung im Wissenschaftsmanagement und IT-Projektmanagement sowie auf ihrer interdisziplinären akademischen Ausbildung. Im NEGZ-Forschungsausschuss setzt sie sich für Chancengerechtigkeit und die Förderung von Diversität ein und die Beförderung von innovativer und anwendungsorientierter Forschung ein.
Felix Appel ist Vorstandsmitglied im NEGZ und stellvertretender Geschäftsführer der BayKommun AöR, der zentralen Servicestelle für Bayerns Kommunen im Bereich der digitalen Verwaltung. Er verantwortet den Aufbau und die strategische Weiterentwicklung der BayKommun als Organisation, die Vernetzung, Wissenstransfer und Kooperationen zwischen Kommunen fördert. Mit über 18 Jahren Erfahrung im öffentlichen Dienst – von der kommunalen Praxis bis zur strategischen Steuerung – verbindet er Verwaltungsexpertise mit einem modernen Führungsverständnis. Seine Schwerpunkte liegen auf Kommunikation, Community-Management und Kulturwandel im Public Sector. Appel steht für eine Verwaltung, die Zukunft gestaltet statt verwaltet – durch Netzwerke, die tragen, und durch Menschen, die Mut zur Veränderung zeigen.
Luca T. Bauer ist Associate Researcher mit einem starken Fokus auf GovTech und deutschen Innovationsökosystemen im öffentlichen Sektor. Er promoviert unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves und Dr. Gerhard Klassen an der Universität Bremen im Bereich digitale Verwaltung. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor und der Förderung technologiegestützter Akteure. Luca verfügt über Erfahrungen im öffentlichen und privaten Sektor, insbesondere in Beratung, politischem Management und Innovationsforschung. Sein akademischer Hintergrund umfasst einen Master in Wirtschaftssoziologie sowie internationale Forschungserfahrung. Im NEGZ ist er Co-Sprecher des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Transfer.
14:45 – 15:15 Uhr | Wie wird der Deutschland-Stack zukunftsfähig? Wissenschaftliche Perspektiven auf Infrastruktur, Governance und Wandel | Purple Stage, Halle 26
Der Deutschland-Stack entwickelt sich zu einer zentralen Infrastruktur der digitalen Verwaltung in Deutschland. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit diese Infrastruktur langfristig leistungsfähig, anpassungsfähig und nachhaltig nutzbar bleibt?
Im Rahmen der Session präsentieren die Autor:innen der vier diesjährigen geförderten NEGZ-Kurzstudien ihre wissenschaftlichen Perspektiven auf die Zukunft des Deutschland-Stacks.
Im Mittelpunkt stehen:
- organisationale Anpassungsfähigkeit,
- domänenspezifische Anwendungsarchitekturen,
- das Potenzial eines Open-Source-Stacks,
- Governance und institutionelle Steuerung einer lernenden Infrastruktur.
Das Panel bietet einen kompakten Einblick in aktuelle Forschung und zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zur praktischen Gestaltung und Weiterentwicklung des Deutschland-Stacks beitragen können.
Moderation:
Panelist:innen:
- Anuschka Siegers, DOMBERT Rechtsanwälte
- Isabell Peters, TH Wildau
- Stefanie Köhl, SHI – Stein-Hardenberg Institut
- Susanne Kaletta, Universität Münster
- Michael Koddebusch, Universität Münster
- Nico Gießmann, Universität zu Lübeck
Mittwoch, 14. Oktober 2026
16:30 – 18:00 Uhr | Was der Deutschland-Stack an Organisationskultur und agilem Mindset wirklich voraussetzt – und was ich dazu beitragen kann | Beta 1, hub27
Der Deutschland-Stack ist nicht nur eine technische Herausforderung. Der Workshop stellt deshalb eine Frage in den Mittelpunkt, die in der bisherigen Stack-Debatte häufig zu kurz kommt:
Welche Organisationskultur und welches agile Mindset braucht es, damit der Deutschland-Stack nicht zu einer gut gemeinten Infrastruktur ohne tatsächliche Nutzung wird?
Gemeinsam wird betrachtet, was Forschung zu Agilität und Kulturwandel in Verwaltungsorganisationen zeigt, welche organisatorischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung des Deutschland-Stacks notwendig sind und welchen Beitrag die einzelnen Akteur:innen selbst dazu leisten können.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, was Organisationen verändern müssen, sondern auch darum, was jede und jeder Einzelne zur erfolgreichen Nutzung und Weiterentwicklung des Deutschland-Stacks beitragen kann.
Dr. Julia Hodapp leitet ein Team zur Digitalisierung der Verwaltung der TH Köln. Sie ist seit Juli 2025 Co-Sprecherin des NEGZ-Forschungsausschusses.
Ihre Leidenschaft ist es, digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung und dem Hochschulsektor zu denken und zu gestalten, mit dem Fokus auf einen ganzheitlichen Organisationsentwicklungsansatz, der die Potenziale von Mitarbeitenden nutzt und fördert und die Twin Transformation von Digitalität und Nachhaltigkeit beinhaltet.
Ihre berufliche Expertise basiert auf ihrer langjährigen Erfahrung im Wissenschaftsmanagement und IT-Projektmanagement sowie auf ihrer interdisziplinären akademischen Ausbildung. Im NEGZ-Forschungsausschuss setzt sie sich für Chancengerechtigkeit und die Förderung von Diversität ein und die Beförderung von innovativer und anwendungsorientierter Forschung ein.
Katharina Schlia ist Senior Consultant bei mgm consulting partners. Für das NEGZ stand sie in der Vergangenheit bereits als Workshop-Leitung auf verschiedenen Events sowie als Moderation bei der D-Stack-Tagung auf der Bühne.
Björn Unte arbeitet als Teamleiter IT-Fachverfahren bei der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und glaubt fest daran, dass Verwaltung mehr kann als verwalten. Er treibt Digitalisierung und digitale Kultur voran, am liebsten mit Menschen statt über sie hinweg. Als zertifizierter LEGO® Serious Play®-Facilitator baut er Brücken zwischen komplexen Themen und echten Gesprächen, manchmal buchstäblich.
André Geier ist Referatsleiter für IT und Veranstaltungstechnik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Sein Fokus liegt darauf, die digitale Transformation von innen heraus voranzutreiben und die IT des BMWE zu einer zukunftsorientierten und flexiblen Einheit weiterzuentwickeln, die stets die Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigt und den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen ist. Durch die Einführung innovativer Technologien und die Neu- und Weiterentwicklung bestehender Prozesse soll eine Infrastruktur geschaffen werden, die leistungsstark und widerstandsfähig zugleich ist. Andrés Ziel ist eine resiliente Verwaltung, die flexibel auf Veränderungen reagiert und den Menschen in den Mittelpunkt stellt – für eine moderne Arbeitswelt, die begeistert.
Donnerstag, 15. Oktober 2026
12:00 – 13:30 Uhr | Lernende Verwaltung 2.0: Vom Schulungskatalog zum organisationalen Lernen | Beta 3, hub27
Verwaltungen lernen ständig – häufig jedoch eher zufällig und ohne nachhaltige Verankerung. Der Workshop dreht deshalb die bisherige Logik um: weg von immer neuen Schulungsangeboten und hin zu Lernen als dauerhaftem Arbeits- und Steuerungsprinzip.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was eine lernende Verwaltung eigentlich ausmacht – und was sie nicht ist.
Anhand konkreter Reibungsverluste im Verwaltungsalltag, beispielsweise an Schnittstellen oder im Rahmen von Digitalisierung und Transformation, werden gemeinsam Lernschleifen entwickelt. Ziel ist ein praxistaugliches Lern-Setup, das sich unmittelbar auf die eigene Organisation übertragen lässt.
Die Session verbindet kurze fachliche Impulse mit konkreten Praxisfällen und interaktiven Elementen.
Katherina Orlinska ist Principal bei HRpepper mit Fokus auf Personal & Organisation im Public Sector. Zuvor war sie als Managerin bei der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH tätig und hat dort Projekte zu strategischer Verwaltungsmodernisierung geleitet. Sie kombiniert eine geistes- und bildungswissenschaftliche Herkunft mit betriebswirtschaftlichem und managementbezogenem Fokus. In ihrer Beratungspraxis gestaltet sie menschenzentrierte Transformationsprozesse an der Schnittstelle von Organisation, Kultur, Technologie und Führung.
14:15 – 15:00 Uhr | Diskriminierung für alle?! – Zukunft Verwaltung braucht mehr als gleiche Lebensläufe | Red Stage, hub27
Was passiert, wenn wir live ein Innovationsteam für die digitale Verwaltung der Zukunft zusammenstellen und dabei sichtbar wird, wie sehr unsere Entscheidungen von unausgesprochenen Annahmen und eingespielten Mustern geprägt sind?
In dieser interaktiven Session wird erlebbar, wie leicht Perspektiven übersehen, Menschen unbewusst ausgeschlossen und vorhandene Kompetenzen dadurch nicht einbezogen werden.
Auf der Bühne entsteht live ein „Innovationsteam Verwaltung 2035“. Nach und nach werden die Plätze des Teams besetzt. Über Rollen, Perspektiven und Entscheidungen wird gemeinsam mit dem Publikum sichtbar gemacht:
- Wer bekommt Einfluss?
- Wer fehlt?
- Wer wird möglicherweise übersehen?
- Welche Erfahrungen und Kompetenzen werden in Verwaltungsprojekten zu selten berücksichtigt?
Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen solche blinden Flecken auf digitale Innovationen haben und wie vielfältigere und fairere Entscheidungsprozesse gelingen können.
Die Session versteht sich als provokanter und spielerischer Perspektivwechsel mit einer klaren Botschaft:
Vielfalt ist kein Nice-to-have – sie ist eine Voraussetzung für bessere Digitalisierung und eine zukunftsfähige Verwaltung.
Die Session wird durch die NEGZ-Arbeitskreise GovTech und Diversity organisiert.
Anne-Marie Kilpert leitet die Hauptabteilung »Digital Innovation & Smart City« am Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE. In dieser Rolle verantwortet sie die strategische und operative Weiterentwicklung digitaler Innovationslösungen für Kommunen, Länder und weitere Akteure der öffentlichen Daseinsvorsorge. Ihr Fokus liegt auf der nutzerzentrierten, kooperativen Entwicklung nachhaltiger Software und Plattformlösungen an der Schnittstelle von Verwaltung, Technologie und Gesellschaft.
Nicole Röttger ist Geschäftsführerin der Apiarista GmbH, Beraterin aus Leidenschaft und Vorstandsmitglied des NEGZ. Als Verwaltungswissenschaftlerin, Betriebswirtin und Pädagogin verbindet sie Erfahrungen aus Startup, Corporate und öffentlicher Verwaltung. Ihr Fokus liegt darauf, Organisationen beweglicher, lernfähiger und nutzerzentrierter zu machen. Sie begleitet Führungskräfte, Teams und Institutionen dabei, Transformation wirksam zu gestalten und Zusammenarbeit zukunftsfähig auszurichten. Dabei setzt sie gezielt auf Serious Games und interaktive Formate, um komplexe Veränderungen erlebbar zu machen und Lernen nachhaltig zu verankern. Sie verfügt über Erfahrungen auf allen föderalen Ebenen – von Bund über Länder bis hin zu Kommunen – und ist zudem Initiatorin von GeScheiterWeiter.
Jana Janze ist eine erfahrene Beraterin und Expertin für Verwaltungsinnovation, Organisationsentwicklung und Experience Design und außerdem Vorstandsmitglied im NEGZ. Seit über 15 Jahren unterstützt sie die digitale Transformation von Ministerien, Ländern und Kommunen in Deutschland und weltweit. Sie gründete und leitet das Start-up „GovMarket“, welches die Beschaffung von GovTech-Produkten vereinfacht und die Verwaltung effizienter gestaltet. 2024 gründete sie mit ihrem Mann Janze & Janze, um die Verknüpfung von Menschen und IT zu fördern und die öffentliche Verwaltung weiterzuentwickeln. Sie verbinden Expertise und Leidenschaft, um den Wandel gemeinsam zu gestalten und Herausforderungen zu meistern.
NEGZ-Mitgliedsorganisationen auf der Smart Country Convention:
Hier findest du die Ausstellerstände von unseren Mitgliedsorganisationen:
Eine Übersicht aller Aussteller findest du auf den Seiten der SCCON.
Mehr Informationen zum Kongress und Anmeldung:

Und so war es letztes Jahr:

Auf einen Blick
- Veranstaltungsort
- hub27 auf dem Messegelände Berlin














